KungFu präsentiert Virtual-Reality-Brille auf der re:publica

Das JOBSTARTER plus-Projekt „KungFu – Kunststoff goes Future“ hat am Gemeinschaftsstand des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auf der diesjährigen „re:publica“ einen Einblick in die Digitalisierung der Kunststoffbranche gegeben. Die BesucherInnen konnten mit einem Projektmitarbeiter aus dem KungFu-Team eine VR-Brille aus Karton bauen und durch diese einen 360°-Blick in das Ausbildungszentrum des Instituts für Kunststoffwirtschaft OWL in Lemgo (ikuowl) werfen. KungFu nutzt diese VR-Brillen auf Messen und Schulveranstaltungen, um Jugendlichen und ihren Eltern einen Einblick in die Vielfältigkeit der Kunststoffbranche zu geben und für das Thema Digitalisierung in der Ausbildung zu begeistern. Während der Messe kamen so zahlreiche Gespräche über die Digitalisierung in der Ausbildung sowie deren Chancen und Risiken zustande. Des Weiteren klärte das Projekt über das Thema Nachhaltigkeit in der Kunststoffbranche auf und zeigte an konkreten Beispielen auf, dass Nachhaltigkeit in unserem Alltag nicht ohne den Einsatz von Kunststoffen, z. B. im Bereich Lebensmittelverpackung, umzusetzen ist.

Die dreizehnte Ausgabe der Digitalkonferenz „re:publica“ fand am 6., 7. und 8. Mai 2019 in der STATION in Berlin statt. Die „re:publica“ ist eine seit 2007 jährlich in Berlin stattfindende national und international viel beachtete Konferenz zum gesellschaftlichen Umgang mit Internet und Digitalisierung. Weitere Informationen finden Sie hier…

„Dein MINT-Projekt am Rande des Weltalls“ – Rudolph-Brandes-Gymnasium in Bad Salzuflen lässt Sonde steigen

Niklas Janzen möchte nicht Braumeister werden. Trotzdem schickt der Schüler aus der 10. Klasse des Rudolph-Brandes-Gymnasiums aus Bad Salzuflen ein Reagenzglas mit Bier in knapp 40.000 Meter Höhe. Niklas ist einer von 16 Schülern, die am „MINT-Projekt am Rande des Weltalls“ teilgenommen haben. Dabei konstruierten sie eine Sonde, die an einem Wetterballon in Richtung Stratosphäre startete.

Die Sonde wurde so entwickelt, dass eine Kamera und Equipment wie Mini-Computer, GPS-Geräte und Batterypack eingebaut werden konnten. Die Kamera zeichnete während des gesamten Flugs ein Video auf und fing auch das Blau unseres Planeten und das Schwarz des Weltalls ein. Weiterlesen

Bildungskonferenz zum Thema „Schulsozialarbeit – Vielfältig und professionell“

So unterschiedlich sich das Leben und Lernen an den verschiedenen Schulformen darstellt, so vielfältig gestalten sich auch die Tätigkeitsfelder der schulischen sozialen Arbeit – von der Grundschule über die weiterführenden Schulen bis zu den Berufskollegs. Dabei werden die an der Schule tätigen sozialpädagogischen Fachkräfte von den Schülern als verlässliche Kontaktpersonen bei persönlichen und familiären Problemen, schulischen Schwierigkeiten, Konflikten im Klassenverband und auch bei Fragen zur beruflichen Orientierung wahrgenommen. Um die Schulsozialarbeit zu stärken, hat das Regionale Bildungsnetzwerk Lippe nun eine Bildungskonferenz zum Thema „Schulsozialarbeit – Vielfältig und professionell“ durchgeführt. Weiterlesen

Austauschtreffen der Sprachvermittler – Übersetzungen für eine gelingende Integration

Für eine gelingende Integration ist es wichtig, dass sich Zugezogene im Alltag verständigen können. Ein Angebot des Kommunalen Integrationszentrums Lippe (KI) soll dabei helfen. Aus einem Sprachvermittlerpool werden Übersetzer vermittelt, die auf niederschwelliger Ebene Zugezogene unterstützen. Über 20 dieser Sprachvermittler haben sich nun im Kreishaus zum gemeinsamen Austausch getroffen. Die Teilnehmer sprachen über ihre Arbeit und gaben sich gegenseitig Tipps. Zudem berieten sie mit Anette Entgelmeier, Projektkoordinatorin des KI, wie die Sprachmittler auch weiterhin effektiv und zeitnah zum Einsatz kommen können.

Der Sprachvermittlerpool hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. „Von rund 300 Einsätzen jährlich 2016 und 2017 stiegen die Zahlen auf 900 Aufträge im Jahr 2018. Aktuell hat es im ersten Quartal 2019 bereits gut 300 Einsätze gegeben“, erklärt Entgelmeier. Diese Zahlen seien ohne das enorme Engagement der Kräfte nicht möglich gewesen, bedankte sie sich bei den Ehrenamtlichen.

Damit das KI auch weiterhin der steigenden Nachfrage gerecht wird, sind zusätzliche Angebote hinsichtlich des Sprachvermittlerpools geplant. So sei eine Telefonübersetzungshotline für Schulen und Kindergärten vorgesehen, um schnell und direkt mit den Erziehungsberechtigten in Kontakt treten zu können.

Zurzeit deckt das KI mit über 60 Sprachvermittlern insgesamt 27 Sprachen ab. Es werden aber noch weitere Ehrenamtliche gesucht, insbesondere für die Sprachen Rumänisch und Bulgarisch. Interessierte können sich an Anette Entgelmeier unter a.entgelmeier@kreis-lippe.de wenden.

BUZ: Große Runde mit vielen Themen – das Austauschtreffen der Sprachmittler zeigte Engagement und Vielfalt der Beteiligten.
Bild: Kreis Lippe

„Was geht ab nach der Realschule als Schornsteinfeger?“ – Schüler und Schülerinnen der Realschule Lage drehen einen Film über die Ausbildung

„Bringen Schornsteinfeger wirklich Glück oder ist die Arbeit auch manchmal gefährlich?“ – dies sind nur zwei Fragen, die Lukas Hansen beantworten musste. Hansen ist Auszubildender bei Bezirksschornsteinfegermeister Thomas Schäfer und aktuell der Hauptakteur im Film „Was geht ab nach der Realschule als Schornsteinfeger“. Als Filmproduzenten waren Schüler der Realschule Lage aktiv.

Das Schülerprojekt „Was geht ab…“ vom zdi-Zentrum Lippe.MINT in Zusammenarbeit mit Rapschool NRW ist ein Pilot zu einer ganzen Reihe von Filmen über die MINT-Ausbildung in Lippe. Das besondere bei diesen Filmen ist, dass Schüler Ausbildungsberufe aus ihrer ganz eigenen Sicht zeigen können. Die Jugendlichen führen selbst Regie, bedienen die Kameras und schneiden den Film. So lernen sie ganz nebenbei auch etwas über Berufe in der Medienbranche. Das professionelle Equipment und die Praxistipps kommen dabei von Daniel Schneider von der Rapschool NRW.

„Wir möchten Filme drehen, die authentisch und ehrlich sind und die junge Menschen ansprechen, wenn diese zum Beispiel auf der Schulhomepage publiziert werden. Dazu sprechen wir speziell kleinere Unternehmen am Ort der Schule an, die auf ihre Ausbildung aufmerksam machen möchten. Wir haben, auch in Lippe, eine erhebliche Nachfrage nach jungen Menschen, die eine Ausbildung in MINT-Berufen machen möchten. Vielleicht können wir mit diesen Filmen ein klein wenig helfen“, erklärt Thomas Mahlmann vom zdi-Zentrum Lippe.MINT. Das Projekt „Was geht ab …“ mit lippischen Schulen und Unternehmen wird gefördert mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Der Schülerfilm über die Ausbildung zum Schornsteinfeger ist über den Youtube-Kanal des zdi-Zentrums Lippe.MINT zu sehen.

BUZ: Thomas Mahlmann (zdi-Zentrum Lippe.MINT) (l.), das Film- und Regieteam der Realschule Lage und Auszubildender Lukas Hansen im Kameralicht am Schornstein eines Mehrfamilienhauses.

zdi-Zentrum Lippe.MINT und Heinz-Sielmann-Schule kooperieren in der Förderung von MINT

Die Schüler der Heinz-Sielmann-Schule in Oerlinghausen können sich in Zukunft auf mehr Angebote im MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) freuen. Durch die Kooperation mit dem zdi-Zentrum Lippe.MINT wird dieser Bereich nun festgeschrieben, ausgeweitet und verstetigt. Das zdi-Zentrum ist ein großes Netzwerk an Partnern, die entlang der gesamten Bildungskette – von der Kita bis zur Oberstufe – Bildung im Bereich Mathematik, IT, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fördert. „Wir haben in der Vergangenheit immer schon von Angeboten des zdi-Zentrums profitiert. Jetzt gehen wir die MINT-Förderung in unserer Sekundarschule strategisch an und möchten mit unserem neuen Partner MINT-Angebote dauerhaft etablieren“, erklärt Heinz Bröcker aus der Schulleitung.

Nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung erklärt Carsten Kießler, Leiter des zdi-Zentrums Lippe.MINT: „Gerade Berufe und Studiengänge im MINT-Bereich eröffnen interessierten Schülerinnen und Schülern aktuell viele Möglichkeiten und Karrieren. Die Heinz-Sielmann-Schule hat sich schon in der Vergangenheit engagiert gezeigt. Deswegen freuen wir uns auf die Zusammenarbeit.“

BUZ: Kooperieren für die MINT-Förderung: Peter Müller (MINT-Beauftragter der Heinz-Sielmann-Schule), Heinz Bröcker (Schulleitung) und Carsten Kießler (Leitung zdi-Zentrum Lippe.MINT) (von links). Foto: Kreis Lippe

„Suizidalität und Schule“ – Kreis Lippe lädt Fachkräfte zum Fachtag ein

Im bundesweiten Durchschnitt ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Suizid die zweithäufigste Todesursache – gleich nach Unfällen. Neben Angehörigen und Freunden gehört auch das schulische Umfeld mit Lehrkräften und Mitschülern zum Kreis derjenigen, die als Hinterbliebene mit dem Suizid eines jungen Menschen umgehen müssen. Diesen existenziellen Krisen geht aber oft eine Phase der Veränderung im Verhalten voraus, auf die das Umfeld sensibel reagieren und Unterstützung anbieten kann. Der Kreis Lippe hat Schulen und außerschulische Institutionen zum Fachtag „Suizidalität und Schule“ eingeladen, um Schnittstellen zu identifizieren und die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten weiterzuentwickeln. Rund 130 Fachkräfte waren der Einladung gefolgt.

„Schulen haben in erster Linie den Auftrag zur Bildung und Erziehung – in Hinblick auf suizidale Krisen stoßen sie daher schnell an die Grenzen ihrer Einflussmöglichkeiten. Deshalb will der Kreis Lippe als Träger der Jugendhilfe und der schulpsychologischen Beratung gemeinsam mit anderen schulischen und außerschulischen Partnern wie Ärzten, Therapeuten und Beratungsstellen, ein Netz spannen, um junge Menschen während existenziellen Krisen zu begleiten und zu unterstützen“, betont Landrat Dr. Axel Lehmann.

Beim ersten Fachtag „Suizidalität und Schule“ stand vor allem der medizinisch-psychotherapeutische Blick auf das oft noch tabuisierte Thema Suizid im Fokus. „Wichtig ist, dass wir gemeinsam Jugendliche und junge Erwachsene in existenziellen Lebenskrisen bestmöglich begleiten und unterstützen. Es geht darum, dass Mitschüler, Lehrkräfte, Freunde und Familien wissen, wo es Angebote zur Hilfe, Beratung und Therapie gibt und wie man Betroffene dazu motivieren kann, solche Unterstützungsangebote anzunehmen“, erklärt Irmgard Weishaupt, Leitung der Bereiche Schulpsychologie und Familienberatung beim Kreis Lippe, die Hintergründe für die Durchführung des Fachtags. Schon jetzt gibt es unter anderem einen Notfallordner in allen Schulen in Lippe, der beispielsweise Informationen rund um das professionelle Krisenmanagement an den Schulen enthält. Außerdem werden die Schulen durch die Krisenbeauftragten der regionalen schulpsychologischen Beratungsstelle Lippe begleitet.

Weitere Informationen zur Regionalen Schulpsychologischen Beratung Lippe gibt es im Internet unter www.kreis-lippe.de/Regionale-Schulpsychologische-Beratung sowie unter www.schulpsychologie-lippe.de. Hier gibt es auch Auskünfte zu Beratungsangeboten und Ansprechpartnern bei existenziellen Krisen. Außerdem gibt es in solchen Situationen auch kostenlose und anonyme Beratungstelefone: Die „Nummer gegen Kummer“ ist montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter 116 111 erreichbar, die Telefonseelsorge kann unter 0800/111 0 111 rund um die Uhr angerufen werden.

BUZ: Wollen junge Menschen in existenziellen Krisen besser unterstützen: Irmgard Weishaupt, Landrat Dr. Axel Lehmann, Dr. Anita Helbing-Übelacker (Gesundheitsamt Kreis Lippe) und Anke Freytag (Schulamt für den Kreis Lippe) (von links): Foto: Kreis Lippe

25. Mai 2016 – Workshop „Mobiles Filmstudio – Videoproduktion mit Apps“

97% der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren sind, so die JIM Studie 2018, im Besitz eines Smartphones. 26% verfügen überdies über ein Tablet. In Zusammenarbeit mit der AWO Lippe bietet das Medienzentrum Lippe einen praxisorientierten Workshop „Mobiles Filmstudio – Videoproduktion mit APPs“ an, um die kreativen Möglichkeiten mit digitalen Endgeräten für die praktische Medienarbeit mit Jugendlichen kennenzulernen.

Am 25.5.2019 von 10.00 -16.00 Uhr erfahren Sie, wie aus einem Smartphone oder Tablet ein Filmstudio werden kann und Sie mit Jugendlichen Filme produzieren können, die durchaus ein professionelles Outfit haben. Sie benötigen keine Vorkenntnisse. Der Workshop ist kostenfrei. I Pads stellen Ihnen das Medienzentrum für den Workshop gerne zur Verfügung. Auf Wunsch bekommen Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung zum Workshop mobiles Filmstudio

Girls Day im Medienzentrum

„Voll cool!“ lautete das Votum der Mädchen, die am 28.3.2019 im Rahmen des Girls Day das Medienzentrum Lippe besuchten, als sie den 3 D Drucker bei der Arbeit beobachteten. Doch bis dieser aus einem dünnen Kunststofffaden (Filament) einen Flyerständer herstellen konnte, war allerhand Programmierarbeit notwendig. Die Schülerinnen beteiligten sich daran unter Anleitung von Alexander Miesner (Medienzentrum Lippe) begeistert und waren neugierig darauf, die unterschiedlichen Aufgabenbereiche des Medienzentrums kennenzulernen.
Dass bereits Grundschüler programmieren lernen sollen, erstaunte die 11-14 jährigen Mädchen, doch als sie Ozobot, einen kleinen Roboter, der spielerisch das Coden lehrt, kennenlernten, waren sie Feuer und Flamme. Das Medienzentrum bietet jedes Jahr im Rahmen des Girls Day Mädchen die Gelegenheit, technische Berufe rund um das Thema Medien kennenzulernen.

Mit Robotern die digitale Welt verstehen lernen

Sinus Lippe, ein Netzwerk von 22 lippischen Grundschulen und einem Familienzentrum, war am 7.März 2019 in der Digitalen Medienwerkstatt im Medienzentrum Lippe zu Gast. Nach einführenden Informationen von Martina Polley (Medienberaterin im Kompetenzteam für den  Kreis Lippe) zur Bedeutung des Codings in der Grundschule hatten die Teilnehmer die Gelegenheit selber (erste) Erfahrungen mit den kleinen Robotern zu machen. In Workshops konnten sie BeeBots, die vornehmlich für Vorschulkinder/ Schuleingangsphase konzipiert sind, als auch Ozobots, Lego WeDo und Calliope, die eher für die Grundschule und Sekundarstufe 1 geeignet sind, kennenlernen. Der Workshop „scratch“ spannte den Bogen bis in die Sekundarstufe 2. Der spielerische Zugang zur abstrakten Welt des Programmierens begeisterte die Lehrkräfte und führte sie direkt zum Medienverleih, wo sie die Roboter für den Einsatz mit der eigenen Lerngruppe reservieren ließen. In der Digitalen Medienwerkstatt können sich interessierte Pädagogen und Pädagoginnen jeder Zeit  zum Medienkompetenzbereich „Problemlösen und Modellieren“ informieren und die Technik ausprobieren.