Broschüre „Gut vorbereitet in die zweite Lebenshälfte“ der Initiative „impulse50+“

Die Generation der über 50-Jährigen wird in einigen Jahren die Mehrheit der deutschen Bevölkerung stellen. Diese Generation wird in der Gesellschaft eine immer bedeutendere Rolle einnehmen. Umso wichtiger ist es, in der zweiten Lebenshälfte körperlich und psychisch gesund zu bleiben, denn es kommen auch neue Herausforderungen auf diese Generation zu. Auf all diese Herausforderungen möchten die Angebote in der Broschüre Antworten finden. In Kooperation mit verschiedenen Weiterbildungsträgern und Partnern hat die Initiative „impulse50+“ das Programm entwickelt. Themen wie beispielsweise „Lebensentwurf/individuelle Lebensorientierung“, „Bewegung, Sport und Vitalität“, „Engagement im Ehrenamt“ aber auch die Möglichkeit, neue Wohnmodelle im Alter zu planen, werden aufgegriffen und in Form von Seminaren, Exkursionen und Veranstaltungen umgesetzt.

Die Arbeitsbelastung im Beruf (Zeitdruck, Arbeitsverdichtung, gesundheitliche Einschränkungen) steigt, deshalb entstehen vielleicht Gedanken an einen beruflichen Wechsel oder einen frühzeitigen Berufsausstieg. „Was möchte ich noch in meinem Berufsleben erreichen?“ und „Kann ich mir einen vorzeitigen Berufsausstieg leisten?“ sind dann vielleicht Fragen, die aufkommen. Die Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt erfordert für die Generation 50+ schon heute eine hohe Anpassungsbereitschaft. Wenn ältere Menschen sich noch einmal in einen neuen Lernprozess begeben, möchten sie selber entscheiden, wann, wie, wo, was und warum sie lernen. Lernen muss lösungs- und praxisorientiert stattfinden und im Arbeits-/Lebensalltag sofort umgesetzt werden können. Mit den neuen Angeboten zum Thema „Digitalisierung“ reagiert der Fachdienst Bildung auf diesen Bedarf. Einige Menschen müssen aus finanziellen Gründen nach dem Eintritt in die Rente beruflich tätig sein, andere wiederum fühlen sich so fit, dass sie über die Regelarbeitsgrenze hinaus, zusätzlich zur Rente ehrenamtlich tätig sein möchten. Für die Interessierten ist es dann wichtig zu wissen, wo sie Beratung zu ehrenamtlichen Tätigkeiten bekommen und welche Möglichkeiten es überhaupt gibt, sich ehrenamtlich zu engagieren. Aber auch das familiäre Leben ändert sich: Die individuellen Belastungen steigen beispielsweise durch die Übernahme von Pflegeaufgaben in der Familie. Nach dem Auszug der Kinder fällt ein Teil der Lebensaufgabe weg, das Haus oder die Wohnung wird zu groß.

Hier geht es zu der neuen impulse50+ Broschüre_2018. Weitere Informationen erhalten Sie beim Kreis Lippe, Fachdienst Bildung, Bärbel Klöckner, Telefon: 05231/62-4790 oder unter b.kloeckner@kreis-lippe.de.

BUZ: Wollen über die Angebote der Initiative „impulse50+“ informieren (vordere Reihe v.l.n.r.): Astrid Diekmann (Akademie Denkflügel), Doris Dreimann-Kehde, Anja Düvel-Wedek (beide Pflegestützpunkt Kreis Lippe), Frank Ziegenbein (Lippe-Reha), Meike Kohlbrecher (Agentur für Arbeit) sowie (hintere Reihe v.l.n.r.) Andrea Lemm (VHS Lippe-Ost), Bärbel Klöckner (Koordinatorin „impulse50+), Hilde Sandkühler (VHS Detmold-Lemgo), Sandra Stövesand, FABEL-Service).