Projekt-Abschlussveranstaltung in Essen „Förderung von Beteiligungsprozessen für Familien und Kinder in der Gemeinde Augustdorf“

Mit einer Abschlussveranstaltung in Essen ist das Förderprojekt „Teilhabe in benachteiligten Lebenslagen“ erfolgreich zu Ende gegangen. Das Projekt wurde vom Landesjugendamt Westfalen-Lippe mit Unterstützung der Auridis-Stiftung durchgeführt. Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Wissenschaft und Praxis kamen zusammen, um die Ergebnisse der vergangenen Projektphase vorzustellen und Erfahrungen auszutauschen.

Der Kreis Lippe beteiligte sich mit dem Projekt „Förderung von Beteiligungsprozessen für Familien und Kinder in der Gemeinde Augustdorf“. Ziel war es, Familien mit Kindern bis zum Grundschulalter stärker in kommunale Planungs- und Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Im Projekt wurden verschiedene Beteiligungsformate umgesetzt – darunter ein „Kommunales Forum Familie und Bildung“, eine Onlinebefragung von Eltern, Eltern-Interviews, Gesprächsformate wie der „Runde Teppich“ sowie ein großes Familienfest. Die Erkenntnisse flossen unter anderem in den Sozialbericht Augustdorf ein und tragen dazu bei, Angebote für Familien weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure zu stärken.

Monika Hahn und Dr. Claudia Böhm-Kasper, Projektleiterinnen beim Kreis Lippe ziehen ein positives Fazit: „Das Projekt hat deutlich gemacht, dass nachhaltige Beteiligung gelingt, wenn Menschen auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch kommen. Unser Ziel war es, Familien eine Stimme zu geben und ihre Erfahrungen ernst zu nehmen. Die große Bereitschaft zur Mitwirkung hat gezeigt, wie wichtig Beteiligung für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung kommunaler Angebote ist.“

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden zudem Empfehlungen für andere Kommunen vorgestellt. Offenheit, Transparenz, Kommunikation auf Augenhöhe und Ausdauer seien entscheidende Voraussetzungen für gelingende Beteiligungsprozesse.

Mit dem offiziellen Projektabschluss endet zwar die Förderphase, viele der entwickelten Ansätze sollen jedoch im Kreis Lippe weitergeführt werden. Ziel bleibt es, Familien und Kinder dauerhaft stärker an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes zu beteiligen.

Bild von Links: Projektleiterinnen des Kreises Lippe: Margit Monika Hahn und Dr. Claudia Böhm-Kasper