Kooperatives Reha-Projekt der Astrid- Lindgren- Schule und der Krankenpflegeschule Lemgo zum Thema: Verdauungsproblem und Ernährung

„Jetzt wissen wir, was „Obstipation“ heißt“ erklären Arne und Anna von der Astrid- Lindgren- Schule mit einem Augenzwinkern. Denn unter diesem wohlklingenden Begriff verbirgt sich nichts anderes als das Thema „Darmverstopfung“. Was dann getan werden kann und wie man sich mit gesunder Ernährung fit halten kann, lernten die 21 Schüler aus der Oberstufe 4 und der Berufspraxisstufe der Astrid-Lindgren-Schule an zwei ereignis- und lehrreichen Projekttagen mit 30 Schülern der Krankenpflegeschule Lemgo.

Zum gemeinsamen Kennenlernen ging es dazu zunächst in die Astrid-Lindgren- Schule, denn schließlich sollten die Schüler letztendlich möglichst eigenständig in Kleingruppen später ihr Wissen vertiefen bzw. weitergeben und dazu gehört viel Vertrauen. So ging es an den Stationen, die unter der Federführung der Lehrerinnen Elisabeth Wiesner, Duweke Dieckmann- Manthey, unterstützt von den Kollegen Christoph von Hören und Wiebke Schlie und natürlich der ALS Schüler, um Spiel, Spaß und Sport, den wichtigen Bereich der Wahrnehmung , kreatives Gestalten und nicht ohne Stolz einer obligatorischen Schulführung dieser besonderen Schule. Eventuelle Berührungsängste lösten sich schnell in Luft auf – spätestens bei den gemeinsamen fröhlichen Abschlussspielen. So haben sich die 15-18 jährigen Schüler motiviert auf den Tag in der Krankenpflegeschule eingelassen. Mit einem „Superfrühstück“ ,so BPS – Schüler Patrick, dort begrüßt, haben die Krankenpflegeschüler unter den wohlwollenden Augen ihrer Praxisbegleiterin und langjährigen Kooperationspartnerin Ute Reumschüssel die Themen Nährstoffe, Hausmittel und Nahrungsmittel bei Diarrhoe und Obstipation, sowie Anatomie von Magen und Darm sehr anschaulich nahegebracht, wie die Schülerinnen Kristina und Martin begeistert bestätigen: „Wir haben unsere Körper viel besser kennengelernt und wissen mehr, was gesund ist.“ So freuen sich schon alle auf die Fortsetzung dieses tollen Kooperationsprojektes im nächsten Jahr.

BUZ: „Gar nicht leicht, die Sachen zu erschmecken“ sind sich Arne, Martin, Christa und Patrick beim „Blindschmecken“ einig.

04. bis 06. September 2017 – EZUS-Sommerakademie in Bad Meinberg „Bewegte Zeiten – zwischen Politik und Religion“

Die 11. Sommerakademie des EZUS findet vom 04. bis 06. September 2017 unter dem Titel „Bewegte Zeiten – zwischen Politik und Religion“ in Horn-Bad Meinberg statt. Mit dem Untertitel Phänomene unserer Zeit verdeutlicht sich die Aktualität des Themas und weist auf ein vielfältiges und interdisziplinär besetztes Programm hin: Was sind die Hintergründe für aktuelle politische Unruhen und Umbrüche? Wodurch wird die Demokratie gestärkt und was schwächt unsere Demokratie?

Erfahren Sie mehr über aktuelle Analysen und mögliche Wege aus der Krise und besuchen Sie Vorträge u.a. aus den Bereichen Friedens- und Konfliktforschung, Fundamentalismus und Europapolitik. Ein Blick über Europas Grenzen hinaus in die USA und weitere Teile der Welt geben zudem einen breitgefächerten internationalen und interkulturellen Einblick.

An drei Tagen der Sommerakademie erwarten Sie spannende Vorträge, die Politik und Religion aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Diskutieren Sie mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis und erweitern Sie Ihr Wissen zu hochaktuellen Themen. Genießen Sie ebenfalls die Atmosphäre der Sommerakademie in Bad Meinberg mit guter Verpflegung und kleinem Rahmenprogramm.

Informationen zum Gesamtprogramm finden Sie auf www.ezus.org

Check IT – Das IT-Camp vom 10.07. – 21.07.2017 – Jetzt bewerben und dabei sein!

Du interessierst Dich für ein duales Studium im IT-Bereich? Du möchtest die IT-Welt vorher genauer kennenlernen? Du möchtest wissen, was sich hinter dem Berufsbild „IT-Fachinformatiker/in Systemintegration (mit integriertem Studium)“ verbirgt? Dann melde Dich für das „Check IT“- Camp! Im Camp erhältst Du die Chance, die Tätigkeiten und Aufgaben des Kommunalen Rechenzentrums (krz) und die Mitarbeiter kennenzulernen. Mehr…

SmartHome-Modellhaus – Vielfältiger Einsatz in der Realschule Aspe geplant

zdi-Zentrum Lippe.MINT, Umweltstiftung Lippe und Hochschule OWL übergeben Lernmodell an Technik-AG 

Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 der Realschule Aspe können sich zusammen mit Lehrerinnen und Lehrern über eine neue Herausforderung im Unterricht freuen. Das SmartHome-Modellhaus integriert typische Technologien wie vernetzte Alarmanlage, Photovoltaikanlage, intelligente Heizungssteuerung, vernetzte Beleuchtungsanlage uvm. Dabei bleibt das Haus über einen Standard-Baustein frei programmierbar. „Wir planen eine Nutzung innerhalb des regulären Unterrichts. Lehrerinnen und Lehrer werden Lernmodule erstellen, die auch schulübergreifend genutzt werden. Dazu haben wir aktuell eine Lernplattform online gestellt.“, so Thomas Mahlmann vom zdi-Zentrum Lippe.MINT. Andreas Bunte vom Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL ergänzt: „Schon mit einfachen Programmieraufgaben können die Schülerinnen und Schüler Alltagsprobleme lösen, z. B. automatisches Einschalten der Beleuchtung.“

„Als moderne Realschule sehen wir den Praxisbezug, den wir mit dem Haus zu vielen Unterrichtsinhalten herstellen können. Neben der Programmierung in den oberen Jahrgangsstufen werden wir das Haus in vielfältigem Einsatz nutzen. So wird die Technik-AG für das Haus Möbel entwerfen und diese mit unserer CNC-Maschine selbst herstellen.“, erklärt Andreas Wolf, Konrektor der Realschule Aspe. Dr. A. Heinrike Heil, Geschäftsführerin der Umweltstiftung Lippe, fügt an: „Die Umweltstiftung Lippe finanziert zwei der SmartHome-Modellhäuser. Wir freuen uns, die Realschule Aspe mit im Projekt zu haben. Für diese richtungsweisende Technologie ist auch die Realschule der richtige Platz. Viele Berufe des dualen Systems haben schon heute sehr viel mit dieser Technik zu tun, die u.a. dafür sorgt, dass mit unserer Umwelt ressourcenschonender umgegangen wird. Darauf müssen wir die jungen Menschen vorbereiten und so auch für Umweltprobleme sensibilisieren.“

Das Projekt „SmartHome“ besteht aus insgesamt sechs Modellhäusern für Schulen von verschiedenen Fördergebern. Das Haus für die Realschule Aspe wurde von der Umweltstiftung Lippe finanziert.

Neue Angebote auf der Lemgoer Bildungsmeile: Eröffnung des Informations- und Beratungszentrums „An.Schu.B“

Vielfältige Beratungsangebote rund um Ausbildung und Studium gebündelt an einem Ort: Mit dem neu eröffneten Informations- und Beratungszentrum „An.Schu.B“ will die Kommunale Koordinierungsstelle Schule-Beruf (Schu.B) genau diesem Anspruch gerecht werden. In dem Zentrum, das sich auf der Lemgoer Bildungsmeile und somit in direkter Nachbarschaft zum Hanse- und Lüttfeld-Berufskolleg befindet, arbeiten Fachkräfte verschiedener Institutionen und Einrichtungen zusammen, um die Jugendlichen bei allgemeinen Fragestellungen zu beraten und sie auf dem Weg in das Berufsleben zu unterstützen und zu begleiten. Das umfangreiche Beratungsangebot können Schüler der beiden Berufskollegs des Kreises Lippe in Lemgo ab sofort nutzen.

„Jedes Jahr stehen viele junge Menschen in Lippe vor der Frage, welche berufliche Alternativen sie haben und welche berufliche Laufbahn sie einschlagen möchten. Demgegenüber steht die Tatsache, dass es einige Möglichkeiten und Ausbildungsgänge gibt, die den Jugendlichen gar nicht bekannt sind, ihnen aber tolle Chancen eröffnen. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit dem Informations- und Beratungszentrum diese Lücke schließen und den Schülern eine passgenaue und individuelle Beratung bieten können“, betont Landrat Dr. Axel Lehmann. Und Markus Rempe, Vorstandsvorsitzender der Lippe Bildung eG und Leiter des Fachdienstes Bildung Kreis Lippe erklärt: „Durch die enge und institutionenübergreifende Zusammenarbeit an einem Ort profitieren insbesondere die Schülerinnen und Schüler von einem deutlich erleichterten Zugang zu Informations- und Beratungsangeboten.“ Mit der Einrichtung des Informations- und Beratungszentrums „An.Schu.B“ ist eine Idee realisiert worden, bei der viele Netzwerkpartner eng zusammenarbeiten: So ist hier neben der Schulsozialarbeit, den Azubi-Coaches aus dem Projekt „Zukunft Ausbildung – Fit für den Beruf“ und den Integrationscoaches, die sich um die Belange der jugendlichen Geflüchteten aus den Internationalen Förderklassen kümmern, auch die Arbeitsagentur Detmold mit der Berufsberatung, das Jobcenter Lippe mit der Schülerberatung, die Berufseinstiegsbegleitung der Deutschen Angestellten Akademie, die Bildungsberatung des Kreises Lippe und die Karriereberatung der Bundeswehr in den Räumlichkeiten mit regelmäßigen und teilweise täglichen Sprechzeiten präsent. „Es ist schön, dass die Fachkompetenz der unterschiedlichen Akteure, die am Übergang Schule-Beruf tätig sind, in einem Gebäude gebündelt wird und der Jugendliche somit nur noch eine zentrale Anlaufstelle hat, um sich über die weiteren Schritte bei der Berufswahl zu informieren und sich unterstützen zu lassen“, findet Laura Krüger, Teamleiterin der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Detmold. Für die Schüler bedeutet der Besuch des Informations- und Beratungszentrum eine Gesprächssituation in einer ruhigen Umgebung außerhalb des Schulbetriebs. Ergänzt wird das Beratungs- und Unterstützungsangebot durch den Umzug des Lemgoer Selbstlernzentrums vom Zentrum für Bildung, Medien und Beratung des Kreises Lippe (ZBMB) an den gemeinsamen Standort in der Johannes-Schuchen-Straße 4.

Entstanden ist das neue Informations- und Beratungszentrum in enger Zusammenarbeit der Kommunalen Koordinierungsstelle Schu.B mit dem Eigenbetrieb Schulen des Kreises Lippe, den beiden lippischen Berufskollegs am Standort Lemgo, dem Hanse-Berufskolleg mit kaufmännischer und dem Lüttfeld-Berufskolleg mit gewerblich-technischer Ausrichtung.

Aufbruch zu neuen Ufern! Horst Tegeler wird neuer Fachbereichsleiter Bildung bei der Stadt Hameln

Nach langjähriger Tätigkeit beim Kreis Lippe – davon u.a. zehn Jahre in verantwortlicher Position im Bildungsmanagement Lippe – verlässt Horst Tegeler zum 1. Juni den Kreis Lippe und nimmt eine neue und spannende Herausforderung als Leiter des Fachbereichs Bildung, Familie und Soziales bei der Stadt Hameln an. Mit Tegeler verbunden ist u.a. der nachhaltige Aufbau der Selbstlernzentren in Lippe als offene Häuser des Lernens und der Beratung in Detmold, Lemgo und Bad Salzuflen, die erfolgreiche Etablierung des Bildungsbüros in der Bildungsregion Lippe sowie der Ausbau der Handlungsfelder Sprachförderung, Bildungsmonitoring und Weiterbildung mit Lebenslangem Lernen. Darüber hinaus hat Tegeler zuletzt im neu geschaffenen Zentrum für Bildung, Medien und Beratung den Bereich der digitalen Bildung mit Blick auf die strategische Weiterentwicklung des Kreises Lippe zu einer innovativen Bildungsregion auf den Weg gebracht.

Die Bildungsregion Lippe bedankt sich ganz herzlich für die erfolgreiche Arbeit und wünscht dem Lipper aus Schlangen viel Erfolg beim Ausbau des Bildungsstandorts Hameln im benachbarten Niedersachsen und auch persönlich alles Gute für die Zukunft!

16. Mai 2017 – Infoveranstaltung „Gut arbeiten, gut pflegen und gut leben – Geht das(überhaupt)?“

Für viele Unternehmen gilt bereits: Familienfreundlich? Na klar! Doch wie steht es in Zeiten des demografischen Wandels um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege? Immer mehr weibliche Beschäftigte müssen nicht nur die Kinderbetreuung sondern auch die Pflege Angehöriger mit dem Beruf vereinbaren. Gute Vereinbarkeitslösungen sind zunehmend ein Wettbewerbsvorteil bei der Gewinnung und Bindung von Fach- und Führungskräften. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass die Motivation und Konzentration von Beschäftigten mit Pflegeverantwortung bei der Arbeit erhalten bleibt und Fehlzeiten durch Überlastung verhindert werden. Wir laden Sie herzlich ein zur Infoveranstaltung mit Fachvortrag und Praxisbeispielen

„Gut arbeiten, gut pflegen und gut leben – Geht das (überhaupt)?“ Ansätze und Praxisbeispiele für kleine und mittelständische Unternehmen

am Dienstag, den 16. Mai 2017 von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie in der Einladung zum 16.5.17.

Neue Räume, gleiches Angebot – Selbstlernzentrum und Bildungsberatung in Lemgo

Das Selbstlernzentrum (SLZ) des Kreises Lippe in Lemgo ist umgezogen. Seit Montag, dem 3. April, können Interessierte das umfangreiche und niedrigschwellige Angebot im neuen Lernzentrum auf dem Bildungscampus nutzen. Auch die Bildungsberatung des Kreises bietet ihre Dienstleistung nunmehr im benachbarten Informations- und Beratungszentrum an. Bisher war die Grundschule am Schloss in Brake Anlaufpunkt für Besucher des SLZ und alle Ratsuchenden. Nun stehen im Gebäude des Handwerksbildungszentrums in der Johannes-Schuchen-Str. 4 wie bisher qualifizierte Lernberater zur Verfügung, die Lerner aller Altersgruppen in die vielfältigen Möglichkeiten des E-Learnings durch moderne Lernprogramme einführen. Die Themenbereiche reichen von Sprachen und EDV bis hin zur Vermittlung beruflichen Wissens. „Die Neu-Positionierung auf dem Bildungscampus schafft Synergieeffekte, z.B. für die Sprachförderung der Schüler mit Migrationshintergrund an den Berufskollegs, und bietet Kooperationschancen mit Akteuren wie der Hochschule OWL“, betont Landrat Dr. Axel Lehmann.

Seit 2015 sind die drei lippischen  Selbstlernzentren in Detmold, Lemgo und Bad Salzuflen unter dem Dach des Zentrums für Bildung, Medien und Beratung (ZBMB) des Kreises Lippe verankert. „Neben dem Angebot des selbstgesteuerten Lernens bieten wir professionelle Bildungsberatung im direkt angrenzenden neuen Informations- und Beratungszentrum auf der Bildungsmeile an. In diesem sind bereits jetzt Vertreter von Schulsozialarbeit, Berufseinstiegsbegleitung, Arbeits-agentur und Jobcenter sowie die Karriereberatung der Bundeswehr  präsent“, erklärt Horst Tegeler, Leiter des ZBMB. Die Nutzungsgebühren des SLZ betragen für Schüler, Rentner und Arbeitslose 15 Euro für zwei Monate und 25 Euro für Berufstätige. Die Öffnungszeiten sind montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 13 bis 18 Uhr. Die Bildungsberatung steht donnerstags von 13 bis 18 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es bei Marita Zajewski, m.zajewski@kreis-lippe.de, (0 52 61) 28 79 61 7 oder im Internet unter www.lippe-selbstlernzentren.de.

BUZ: Lernen am neuen Standort: Ab sofort finden Interessierte das Lernzentrum auf dem Bildungscampus in Lemgo.

Schüler und Schülerinnen entwerfen und bauen einen Grill, der allen schmeckt

Eine leckere Bratwurst vom Grill essen viele Menschen gern. Doch nicht immer ist aus Ernährungs- oder Glaubensgründen die Schweinebratwurst die erste Wahl. Das Problem ist auch bei Schülerinnen und Schülern der Technik-AG der Heinrich-Drake-Realschule bekannt. Darum entwickelten sie in der Metallwerkstatt des Felix-Fechenbach-Berufskollegs einen Grill mit verschiedenen Rosten auf verschiedenen Ebenen. Dadurch kommen z.B. vegetarische Gerichte nicht mit Fleisch in Berührung. Trotzdem kann man die Lage des Grillguts optimal auf die Glut anpassen.

„Ein tolles Ergebnis, hinter dem viele Stunden Arbeit stecken“, kommentiert Thomas Mahlmann vom zdi-Zentrum Lippe.MINT. „Für uns ist es hier besonders wichtig, dass Schüler/innen Programme, Werkzeuge und Maschinen aus der Konstruktion und Metalltechnik kennen lernen und sich in einer professionellen Werkstatt einen Eindruck von Tätigkeiten in den Metallberufen machen können. Deswegen haben wir den Kurs im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung finanziell unterstützt.“ Rolf Wiesemann, Lehrer am Felix-Fechenbach-Berufskolleg und Dozent im Kurs, erklärt: „Die Schüler mussten den Grill am Rechner entwerfen, konstruieren und selbst bauen. Dazu wurde mit professioneller CAD-Software gearbeitet und dann in der Praxis gesägt, gefeilt und geschweißt.“

„Wir möchten als Realschule unsere Schüler/innen auf den Beruf vorbereiten. Gerade für unsere Technik-AG sind solche Projekte wichtig. Weil das Felix-Fechenbach-Berufskolleg innerhalb von fünf Minuten fußläufig erreichbar ist und über eine hochwertige Werkstattausstattung verfügt, ist es ein optimaler Partner für uns.“, ergänzt Morteza Atrsaie, Techniklehrer der Realschule. Der Kurs „Grillbau“ wurde gemeinsam durch das zdi-Zentrum Lippe.MINT, das Felix-Fechenbach-Berufskolleg und die Heinrich-Drake-Realschule organisiert und mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

BUZ: Angrillen mit selbst gebautem Grill: v. l. n. r. Mahsum Kacan, Miguel Wittmann, Joscha Günther, Emir Akin, Orkan At, Valentin Kern, Zozan Celik, Zeliha Aytekin, Josef Reger, Harry Thissen und Lehrer Morteza Atrsaie

Lehren und Lernen mit Holz – „teachwood“-Projekt startet an Lippes Grundschulen

Die Zukunft ist digital, darin sind sich die Experten einig. Doch was ist eigentlich mit „analogen“ Kompetenzen? Dem praktischen Umgang mit Werkzeugen und Werkstoffen? „Für Kinder ist es ein besonderes Erlebnis, wenn sie ein Stück Holz mit einer echten Säge bearbeiten, dabei den Widerstand, die Beschaffenheit und den Geruch des Werkstoffs erleben und am Ende ein Ergebnis haben, das sie anfassen und weitergeben können“, erklärt Markus Rempe, Leiter des Fachdienstes Bildung beim Kreis Lippe. Deshalb wurde jetzt die Fortbildungsreihe „Lehren und Lernen mit Holz an der Grundschule“ ins Leben gerufen. Hier werden GrundschullehrerInnen von Grund auf in das praktische Arbeiten mit dem Werkstoff Holz eingeführt. So erproben sie an drei Fortbildungstagen den Umgang mit den Werkzeugen und erhalten konkrete Anregungen für das Arbeiten mit Holz mit Grundschülern. Mit Evelin Winter vom Felix-Fechenbach-Berufskolleg und Frauke Vehmeier von der Grundschule Waddenhausen stehen den Teilnehmern zwei kompetente Moderatorinnen des Kompetenzteams für den Kreis Lippe zur Verfügung.

Bei einer Befragung im Rahmen des SINUS-Lippe-Projektes wurde deutlich, dass sich die  MINT-begeisterten GrundschullehrerInnen in Lippe vor allem Fortbildungen zu Inhalten aus dem technischen Bereich, z.B. Umgang mit Werkzeugen, wünschen. „Genau hier setzt unser Konzept an. Mit Hilfe unterschiedlicher Kooperationspartner konnte ein Fortbildungsprogramm auf die Beine gestellt werden, welches diesen Bedarf aufgreift. Durch die Kombination aus qualitativ hochwertigen Lehrerfortbildungen, Begleitmaterialien und Werkzeugkisten steht den Lehrern alles zur Verfügung, was sie für ihren Unterricht benötigen“, berichtet Beate Wehmeyer vom Bildungsbüro des Kreises Lippe. „Das Problem ist oft, dass an den Schulen entweder die technische Ausrüstung fehlt oder die Lehrer noch zu unsicher im Umgang mit den Werkzeugen sind. Für beides hat die teachwood-Fortbildung eine Lösung parat“, erläutert Ute Bicker, Schulrätin für die Grundschulen im Kreis Lippe, einen Vorteil der neuen Reihe. „Toll ist auch, dass man mit den Kisten in jedem gewöhnlichen Klassenraum arbeiten kann. Die Schüler sind einfach nur begeistert und mit Feuereifer und einer unheimlichen Disziplin bei der Sache“, erklärt Moderatorin und Grundschullehrerin Frauke Vehmeier.

Die Fortbildung „Lehren und Lernen mit Holz an der Grundschule“ ist für die Teilnehmer kostenlos, die Schulen müssen lediglich die Anfahrtskosten zum Veranstaltungsort übernehmen. Die Lehrer, welche bereits an der Fortbildung teilgenommen haben, können sich für die Ausleihe der Werkzeugkisten an das Medienzentrum des Kreises wenden. Der erste Durchgang der Fortbildung ist bereits gestartet, nach den Sommerferien beginnt der  nächste. Dafür werden erneut alle lippischen Grundschulen angeschrieben, so dass nach und nach der Bedarf gedeckt werden kann. Für Fragen und weitere Informationen steht Beate Wehmeyer vom Bildungsbüro Kreis Lippe unter b.wehmeyer@kreis-lippe.de oder 05231/62 4800 zur Verfügung.

BUZ: Wollen Grundschulkindern den handwerklichen Umgang mit Holz näher bringen: Kordula Potthast, Co-Leitung Kompetenzteam Lippe, Evelin Winter, Moderatorin und Lehrerin in der Abteilung Holztechnik des Felix-Fechenbach-Berufskollegs, Schulrätin Ute Bicker, Markus Rempe, Beate Wehmeyer, Ines Topp, Mitarbeiterin des Medienzentrums und Frauke Vehmeier (von links).